Testberichte und Informationen aus dem RC-Modellbau

Blizzard

 

Technische Daten:

•          Spannweite : 1380 mm
•          Länge: 910 mm
•          Gewicht: ab 725 g
•          Flächeninhalt (FAI : 19,4 dm2)
•          Flächenbelastung: ca. 37,4 g/dm2
Diesen Bericht möchte ich – zugegeben etwas außergewöhnlich – mit Auszügen aus dem Werbetext des Herstellers beginnen, dort kann man unter anderem Folgendes lesen:
–          Leistungsfähiger Hotliner aus ELAPOR©-Technologie
–          senkrechten Start des Modells aus der Hand, mit beiden empfohlenen Antriebsvarianten.
–          Atemberaubende Speedflüge -insbesondere mit dem Tuning-Antrieb
–          Auch das Thermikfliegen kommt nicht zu kurz
–          Modell zeigt sich besonders kunstflugwillig
–          Am Hang kann man mit dem Blizard, mit und ohne Antrieb, mal so richtig „die Sau raus lassen“.
–          Die Tragflächen sind mit 2 CFK-Holmen und 4 Zusatzgurten torsions- und biegestabil.
–          Beim Rumpf haben wir nicht mit innovativen Kunststoffteilen und GFK Gurten gespart. Dadurch erreichen wir eine sehr hohe Alltagstauglichkeit.“
Dazu kann ich nur sagen: Stimmt! Hier wurden keine leeren Versprechungen gemacht, doch eins nach dem anderen… vor dem Fliegen kommt der Bau des Modells.
Benötigte Komponenten
Das Modell
Das Modell wird, wie mittlerweile bei den Multiplex Modellen üblich, kompakt in einem Styroporgestellt geliefert.
Neben dem aus Elapor gefertigtem Modell befinden sich alle zur Fertigstellung benötigten Kleinteile im Lieferumfang. Neben den üblichen Anlenkungsteilen sind auch zwei GFK Vierkantstäbe für die Tragflächen, sowie ca. 10 Meter CFK-Rundstab im Lieferumfang enthalten, der letzte genannte wird nicht nur für eine ausgesprochene Stabilität des Modells, sonder auch für eine mindestens 2 Tage lang anhaltende Sekundenkleberantipathie sorgen… aber dazu später mehr.
Antrieb:
Ich habe mich für den von Multiplex empfohlenen Tuning Antrieb entschieden; sind hier doch die Komponenten aufeinander abgestimmt und der Spinner verspricht nicht nur optisch sehr gut zum Modell zu passen, sondern aufgrund seines großen Lifteinlasses verspricht er auch für ausreichend Kühlung zu sorgen.
Im Set sind enthalten:
–          Motor Himax 3516-1350
–          BL Regler mit 54 A Belastbarkeit
–          Klappluftschraube 9×6´´
–          Spannzange
–          Mitnehmer
–          Spinner
–          Servo-Verlängerungskabel
Technische Daten des Motors:
Umin / Volt
1350
Zellenzahl
2-3S
Optimaler Arbeitsbereich
15 – 40A
Max Strom für 15 Sekunden
56A
Welle Durchmesser
5 mm
Länge
42 mm
Durchmesser
35 mm
Gewicht
134 g
Maximale Leistung
350 W
Max. Gehäusetemperatur
65° C

 

Servos:
Für das V-Leitwerk werden zwei Nano-S von MPX verwendet. Für die Querruder empfiehlt der Hersteller Nano-S-Carbonite Servos, da diese aber zum Zeitpunkt des Berichts nicht lieferbar waren, habe ich mich dazu entschieden zwei Dymond D60 einzubauen, die sich in der Schublade bereits nach einem neuen Einsatz sehnten.
Daten Nano-S
–          Drehmoment 11 / 13 Ncm bei 4,8 / 6 Volt
–          Stellzeit 0,12 / 0,10 Sekunden bei 4,8 / 6 Volt
–          Maße LxBxH: 23x12x24 mm
–          Gewicht: 8 g
–          Getriebe: Kunststoff
Daten Dymond D60
–          Stellkraft: 20N bei 6 Volt
–          Abmaße: LxBxH 24.3×9.1x27mm
–          Stellzeit: 0.11s bei 6 Volt
–          Gewicht: 9.0g
Akku:
Ich habe einen FlightPower EVO 25 Akku mit folgenden Werten verwendet.
–          2170 mAh
–          11.1 V (3s)
–          25C
–          54, 25A Dauerstrom
–          Gewicht: 184 Gramm
–          Größe: 18x39x124 mm
Der Bau
 
Was wird zum Bau benötigt?
–          Kombizange
–          Klingenmesser
–          Seitenschneider
–          Lötkolben und Lötzinn
–          MPX Hochstromstecker und –buchse (grün)
–          Schrumpfschlauch
–          4 Servoverlängerung 20 cm
–          Schere
Baustart
Zunächst werden auf und in den Seitenteilen die GFK-Stäbe eingeklebt. Hier kann man gleich die erste Erfahrung mit dem Sekundenkleber sammeln. Um es vorweg zu nehmen: Egal wie man es anstellt, man kommt nicht um verklebte Finger herum. Bis man die fast 10 Meter GFK Stab verklebt hat, wird so manche Technik erprobt und unweigerlich kommt man das ein oder andere Mal auf den Gedanken, das Modell aus dem Fenster zu werfen (bitte nicht, die Arbeit lohnt sich!).
So ging es zumindest mir und allen, mit denen ich bereits über dieses Thema gesprochen habe.
Um dem Frust vorzubauen hier die Methode, die sich bei mir am besten bewährt hat:
  1. Nur dünnflüssigen Sekundenkleber verwenden und sparsam damit umgehen!
  2. Zuerst wird der GFK Stab auf die benötigte Länge mittels eines Seitenschneiders abgelängt.
  3. Nun hält man die zu klebende Stelle leicht schräg und lässt wenige Tropfen (bei den „Greten“ der Flächen reicht einer) Sekundenkleber in die Aussparung fließen.
  4. Nachdem sich der Sekundenkleber über die ganze Fläche verteilt hat, legt man den GFK-Stab beginnend an einem Ende ein, und drückt ihn bis zum Ende in die Auskerbung am Modell ein.
  5. Klebefläche (mit bereits eingeklebtem GFK-Stab) wieder schräg halten.
  6. Erneut Sekundenkleber einfließen lassen.
  7. Der dünnflüssige Sekundenkleber kriecht in die hintersten Ecken und sorgt für eine feste Verbindung.
  8. Überstehender Sekundenkleber wird sofort mit einem Haushaltstuch entfernt.
 Für die anderen Klebearbeiten empfiehlt sich mittlerer oder fester Sekundenkleber.
Nachdem man die Finger wieder von Kleber befreit hat 😉 geht es mit dem Lötkolben weiter.
Die Servos der Fläche werden über einen MPX Stecker mit dem Rumpf verbunden. Die Aufnahmestelle am Rumpf muss vor dem Verkleben der beiden Hälften vorbereitet und eingebaut werden. Der Vorgang ist in der Anleitung sehr gut beschrieben (inklusive Belegung des MPX Steckers) mit dem entsprechenden Werkzeug ist dieser Vorgang schnell abgeschlossen.
Eine dritte Hand kann hier sehr hilfreich sein.
Hier das Ergebnis der Lötarbeit:
Einbau der Heckservos
Hier werden in der Bauanleitung zwei Varianten beschrieben
  1. Beide Ruder über ein Servo ansteuern à Lediglich die Funktion eines Höhenruders
  2. Je Ruder ein Servo à Höhenruder und Seitenruder
Da ich mit dem Blizzard auch in die Thermik steigen möchte, habe ich mich für Variante zwei entschieden. Der Deckel für den Aufnahmeschacht des zweiten Servos muss noch mit einem Klingemesser herausgetrennt werden. Danach können die beiden Servos eingebaut werden.
Das Kabel wird ein einem dafür vorgesehenem Schlitz bis zur Kabinenhaube verlegt.
Die Kabel reichen tatsächlich bis in den Anfang der Kabinenhaube, vor dort können sie mit einer Verlängerung weiter verlegt werden. Die Verbindung zwischen Servokabel und Verlängerung wurde mit Schrumpfschlauch fixiert. Anschließend wurde das Kabel (wie in der Bedienungsanleitung abgebildet) auf Länge gebracht. Dabei wurde das Kabel nicht abgeschnitten, sonder lediglich mit Kabelbinder fixiert. Das Kabelpaket wurde mit doppelseitigem Klebeband an der Rumpfinnenseite fixiert.
Verkleben der Rumpfhälften.
Sehr wichtig: Bevor man klebt sollte man genau prüfen, ob die Hälften ohne Probleme zusammengeführt werden können. Ist Sekundenkleber im Spiel, kann eine einmal eingenommene Position nicht mehr verändert werden. Üblicherweise hat man hier mehr Zeit, als man denkt. Obwohl diese Arbeit alleine ausgeführt werden kann, empfiehlt es sich dies zu zweit zu tun, so kann sich eine Person auf das Heck und die andere auf die Nase konzentrieren. Nach dem verkleben werden zwei weitere GFK-Stäbe auf der Ober- und Unterseite eingeklebt.
Achtung: Die beiden oberen Hälften der Rumpfnase berühren sich nicht, dies ist so gewollt. Der Spalt nimmt später den Versschluss der Kabinenhaube auf!
(auf dem nächsten Bild zu sehen)
Rumpfverkleidung / Motorspant montieren
Bevor man hier klebt, auch wieder zuerst testen. Wichtig ist, dass den Rumpf von innen an die Rumpfverkleidung presst. Kleine Klemmzangen können dabei sehr hilfreich sein.
 
Anbringen der hinteren Rumpfverkleidung.
Hat man den Rumpf sauber verklebt, so sollte die Verkleidung einfach zu montieren sein. Auch hier gilt: vor dem Verkleben erst auf korrekten Sitz prüfen. An dieser Verkleidung wird das V-Leitwerk befestig. Wird es schief eingebaut, kann dies zu Problemen beim Flug führen.
Nun werden die Flächen der V-Leitwerke vorbereitet, will heißen: Ruder freischneiden und Ruderhorn einkleben, sowie GFK Stab einkleben.
Danach werden die beiden Flächen mit Sekundenkleber in die hintere Rumpfverkleidung eingeklebt. Und die Servos werden angeschlossen. Es empfiehlt sich, die Gestänge mit der Kombizange etwas zu kürzen.
Besonderheit der Heckverkleidung:
Multiplex hat einen Ballastkamm eingebaut, die über eine Schraube verschlossen wird. So kann man je nach verwendetem Antrieb Ballast hinzufügen. Wer bereits einen MPX Easy Glider gebaut hat, stand sicher schon vor der Frage: Kugel rein oder nicht… werde ich sie benötigen oder muss ich sie später wieder herausschneiden. Solche Sorgen sind Dank dieser Neuerung vorbei. Gefällt mir sehr gut, zudem dient der Deckel der Kammer noch als „Landeschuh“.
Somit ist der Rumpf fertig gestellt. Verwunderlich, wie ELAPOR, GFK und Sekundenkleber so stabil sein können.
Tragfläche
Zunächst werden die beiden Tragflächenhälften verklebt. Dies geht am besten, indem dem der Nasenleiste nahen CFK Stab während des Vorgangs einlegt, jedoch nicht verklebt. So kann man sich sicher sein, dass die Verbindung gerade ist.
Legt man Frischhaltefolie unter die Klebefläche der Flügel, kann man vermeiden, dass die Tragfläche sich mit der Unterlage verbindet. Währen der Sekundenkleber aushärtet, sollten die beiden Flächen zusammengedrückt und darauf geachtet werden, dass Nasen- und Heckleiste gleich hoch sind.
Danach geht es mit dem Einkleben der Kohlestäbe weiter. Achtung hier muss sehr sauber gearbeitet werden. Der Hersteller weist in der Bedienungsanleitung besonders auf die Achtsamkeit bei diesem Schritt hin. Da es sich hier um eine saugende Verbindung handelt, darf der Sekundenkleber lediglich auf dem Boden der Holmnute im Flügel aufgetragen werden. Möchte man die Verbindung noch verstärken, so kann man nach dieser Aktion noch dünnflüssigen Sekundenkleber über den Kohlestab fließen lassen.
Und weiter geht es mit den Fischgräten.
Sollten sie bis jetzt von verklebten Fingern verschont geblieben sein….. hier der Garant für „Fingerrubbelaktionen“ nach der Verklebung. Da die GFK-Stäbe dem Profil der Tragfläche angepasst werden müssen, kommt man nicht umher, die GFK-Stäbe fest einzurücken.
Aber man ist auf dem Endspurt und das Ziel ist in Sicht. Also durchhalten!
Bei mir kam die oben beschriebene Erkenntnis des besten Klebevorgangs leider fast am Ende der Aktion, so dass mir meine verklebten Finger noch gut in Erinnerung sind. Sekundenkleber auf und unter den Nägeln, sowie flächendeckend über die Finger…. Erkenntnis des Tages: Je mehr Sekundenkleber auf den Fingern ist, desto einfacher kann man ihn entfernen 🙂
Einkleben der Tragflügelabdeckung
Die Abdeckung wird mit Sekundenkleber eingeklebt. Bis der Trocknungsvorgang abgeschlossen war, habe ich die Abdeckung mit Gewichten beschwert.
Einbau der Querruder Servos.
Aus oben genanntem Grund habe ich lediglich Dymond D-60 Servos zur Hand gehabt. Die Nans-S-Carbonite hätten perfekt gepasst (Gleiche Größe wie die Nano-S), so musste ich etwas Material von den Flächen entfernen.
Die Querruderservos werden lediglich mit Sekundenkleber eingeklebt. Vor dem Einkleben sollte das Kabel verlängert und an den MPX Stecker angeschlossen werden. Ebenfalls muss der richtige Servoarm gewählt werden. Ist der Arm zu lang, stößt er an der Abdeckung des Servos an. Wird er zu kurz gewählt, reichen die Ausschläge nicht.
Nun werden noch die Abdeckungen der Kohlestäbe aufgeklebt und die Ruderanlenkungen angebracht. Abschließend werden die Hutzen für die Querrudergestänge eingeklebt, danach ist die Tragfläche fertig gestellt.
Einbau des Antriebs:
Der Motor wir wie in der Bauanleitung beschrieben montiert. Da der Motor ziemlich platzfüllend ist, bleibt nicht viel Spielraum zwischen Rumpf und Motor. Jedoch handelt es sich um einen Außenläufer und wir müssen vermeiden, dass der drehende Motor seine eigenen Antriebskabel abschleift. Dies geht am besten mit einem Stück übrig gebliebenen GFK Stab, diese werden einfach wie auf dem Bild zu sehen (Magenta eingefärbt) mit Sekundenkleber am ElAPOR fixiert, so können die Kabel nicht mehr nach oben.
Wohin mit den restlichen Kabeln?
Liegen die Kabel lose im Rumpf, ist das ein ganz schönes Durcheinander und es hat etwas gedauert, bis ich auf eine praktikable Lösung gekommen bin. Da ich weder die Kabel am Regler noch am Motor kürzen wollte, habe ich die Kabel so verbunden und mit Kabelbinder fixiert. Ein mit dem Rumpf verklebter GFK-Pflock (im oberen Bild Magenta eingefärbt) verhindert das Wegrutschen des Kabels in Richtung Motor.
Empfänger:
Der Empfänger wird gemäß Bedienungsanleitung ganz hinten in der Kabine verstaut und mit dem beiliegenden Klettband fixiert. Eine lange Pinzette hat sich hier als äußerst nützlich erwiesen, kommt man doch so mit den Fingern nicht an den Ort des Geschehens.
Das Kabel zum Regler wird mit etwas Tape am Rumpf fixiert.
Die Antenne wurde an der Unterseite des Rumpf über eine dafür vorgesehene Öffnung nach außen geführt und bis zum Heck weiter verlegt.
Schwerpunkt bzw. Position des Akkus
Der Akku wurde so lange verrückt, bist der Schwerpunkt laut Hersteller gestimmt hat, die Position wurde im Rumpf mit Kuli angezeichnet.
So, nun wird das Modell noch mit dem Dekorbogen etwas verschönert, danach sieht das ganze so aus:
Nun folgt die Programmierung der Fernbedienung. Es wurden die von MPX angegebenen Werte eingestellt, als Querruderdifferenz wurden 30% gewählt. Zusätzlich wurden die Querruder noch als Bremsklappen programmiert (99% nach oben gestellt + 20% Tiefenruder)
Erstflug
Die Ruder mussten minimal nachgetrimmt werden, jedoch war das Modell etwas hecklastig und stieg immer nach oben weg. Also wieder auf den Boden damit. Aus der Ballastkammer wurde die zuvor eingelegte Kugel entfernt und der Akku noch um ca. 1 cm nach vorne gesetzt. Danach ging es wieder in die Luft… immer noch etwas hecklastig, also Akku noch weiter nach vorne. Und siehe da, es passt.
Die Bremsklappen regieren recht heftig und das Modell wird stark nach unten gedrückt, hier muss man erfliegen, was einem am besten liegt.
Es fiel auf, dass das Modell bei geringer Geschwindigkeit in den Kurven droht, über die Seiten wegzukippen. Aufgrund der relativ kleinen Fläche war dies aber vorauszusehen und in Anbetracht der Tatsache, dass dieses Modell schnell geflogen werden möchte, sollte dies auch nichts ins Gewicht fallen.
Zieht man bei einem Looping das Höhenruder voll durch, so bricht das Modell auf eine Seite aus. Dies kann nur beobachtet werden, wenn das Höhenruder VOLL ausgesteuert wird.
Weitere Flüge
So nun wollte ich es wissen: Anstechen auf großer Höhe und Abfangen des Modells… funktioniert super, alle Ruder sprechen voll an, das hätte ich dem ELAPOR nicht zugetraut.
Dank der Motorleistung von 1.2 kg, und des geringen Eigengewichtes des Modells von gerade mal 922 g, kann das Modell senkrecht aus der Hand gestartet werden.
Fun pur: Gas geben, dem Modell zusehen, wie es senkrecht in den Himmel steigt, Gas raus und ordentlich abheizen. Kurz Gas geben und schon ist man wieder oben.
Aber das ist nicht alles, man kann das Modell auch als Thermikschnüffler verwenden und kann gediegen seine Kreise am Himmel ziehen.
Der Motor wird – egal bei welchem Flugstiel – nicht sonderlich warm. Der Spinner sorgt für eine sehr gute Kühlung.
Fazit
Seit längerer Zeit bin ich fast nur noch Helis geflogen, und hatte den Flächemodellen schon fast den Rücken gekehrt. Dem Spaßfaktor des Blizzards kann man sich aber nur schwer entziehen. Seit dem Erstflug hat das Modell – dank der kompakten Bauweise – mein Auto nicht mehr verlassen. Aufgrund der einfachen und schnellen Montage ist es so immer Einsatzbereit mit dabei.
Wie weiter oben beschrieben ist das Einkleben des GFK-Stabes nervenaufreibend und man kommt nicht um verklebten Finger nicht herum. Dennoch lohnt sich der Aufwand ungemein. Das Modell ist absolut empfehlenswert und so mancher Zuschauer und Modellbauer wundert sich, welche Leistung man mit ELAPOR und GFK erzielen kann.
Positiv
–          Einfache, gut bebilderte Montage
–          Verbindung von Fläche und Rumpf ist sehr ausgeklügelt, lästiges „einfummeln“ von Steckern entfällt, das Modell ist sehr schnell einsatzbereit.
–          Power im Überfluss, das kann man schlecht beschreiben, einfach das Video ansehen.
–          Sehr hohe Verdrehungsfestigkeit von Rumpfs
–          Fläche kann gut belastet werden.
–          Kann mit und ohne Seitenruderfunktion aufgebaut werden
–          Alle Teile passen ideal ineinander, keine Nacharbeiten nötig
–          Kurze Bauzeit
–          Handliche Größe
Negativ
–          nach dieser Klebeorgie wollte ich 2 Wochen keinen Sekundenkleber mehr sehen 😉
Messwerte
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