Testberichte und Informationen aus dem RC-Modellbau

T-Rex 600 ESP

Zugegeben, der T-Rex 600 ESP ist nicht das neuste Modell, aber die Unterschiede zwischen dem T-Rex 600 ESP und dem 600 CF sind gewaltig und alle mal einen Bericht wert.
ESP… Drei kleine Buchstaben aber ein gewaltiger Unterschied.
ESP steht für Elektro Super Pro. Nun, das stimmt eigentlich. Es handelt sich um einen Elektroheli, die Ausstattung ist Super und man kann damit Professionell fliegen! Verzeihung, das konnte ich mir nicht verkneifen…
Aber mal im Ernst.
Die ESP Version enthält bereits alle Tuning Teile, die Blätter sind aus CFK und zudem wird das Modell mit dem neuen leistungsstarken Motor 650L geliefert. Aber das sind nicht die einzigen Änderungen: das Chassis sowie der Rotorkopf wurden komplett überarbeitet…..
Doch nun der Reihe nach, was hat sich denn alles geändert?
Das Chassis wurde von Grund auf neu überarbeitet und bietet nun wesentlich mehr Platz für die Aufnahme von RC-Komponenten. So wurde z.B. eine zusätzliche Platte für Befestigung eines Gyros oder des Empfängers eingebaut.
Die beiden Rollservos werden weiter vorne installiert. Diese Änderung war notwendig, um auf eine Taumelscheiben(TS) -Führung zu verzichten, denn der Nickservo lenkt ein starres Gestänge an, das die Taumelscheibe fixiert. So kann auf die TS-Führung verzichtet werden. Dies sieht optisch nicht nur sehr gut aus, sondern hat auch einen weiteren Vorteil: Der Nickservo verschwindet nun komplett im Gehäuse und ist somit geschützt untergebracht. Hierfür wurde eigens ein Gehäuse für den Nickservo geschaffen. Auch wurde die Push & Pull Anlenkung weiter verbessert.
Jedoch entstanden aus der neuen Anordnung der Servos auch Nachteile:
So konnte z.B. beim T-Rex 600 CF unter Verwendung eines Zusatzes der Motor nach oben montiert werden. Und so war es möglich, einen 12s Akku Stick (2x 6s) als Antriebsakku in die Bodenplatte zu schieben. Dies geht nun nicht mehr, da direkt über dem Motor die Servos montiert sind.
Auch wurde beim 600 CF gerne eine direkte Anlenkung der TS-Servos eingebaut. Dies wurde von einigen V-Stabi Benutzern bevorzugt, um den Nachteil der 2:1 Übersetzung zu kompensieren.
Ein letzter Nachteil ist die Akkurutsche: beim Vorgänger konnte sie in verschiedenen Winkeln montiert werden. In der ESP Version ist sie fixiert und kann nicht geändert werden.
Aus meiner Sicht sind aber alle Nachteile zu verkraften. Ist der 6S Akku in Verbindung mit dem 650L Motor doch ausreichend dimensioniert und nicht jeder möchte ein V-Stabi System einsetzen. Auch kann der Schwerpunkt durch eine entsprechende Anordnung der Elektrokomponenten gut eingestellt werden.
Das Heck
des T-Rex 600 ESP wird über einen Starrantrieb (eine Welle) angelenkt. Somit ist ein für alle mal Schluss mit der richtigen Riemenspannung. Ausfasernden Heckriemen sowie störende Spannungsfelder gehören der Vergangenheit an. Sowohl das Heckrotorgetriebe (komplett aus Aluminium) als auch die Heckantriebswelle samt Gehäuse sind schon vormontiert. Die Kraft wird mittels massiver Kunststoff-Kegelräder auf die Welle übertragen und am Heck wieder abgenommen. Der Aufbau geht schnell von der Hand, müssen dazu lediglich die beiden Komponenten über das Heckrohr mit inliegender Welle verbunden werden. Sollte hier (aus welchen Gründen auch immer) das Heckrohr ausgetauscht werden müssen, so kann dies mit ein paar Handgriffen erfolgen. Heckleitwerk, sowie das Höhenleitwerk sind aus CFK. Erwähnenswert finde ich hier noch, dass alle Schrauben mit Lack gesichert waren. Diese Anlenkung des Hecks ist extrem leichtgängig und eine ideale Kraftübertragung ist garantiert. Der Umlenkhebel, sowie die Blatthalten sind aus Kunststoff gefertigt.
Von der TS-Anlenkung hoch zum Rotorkopf…
Die Umlenkung der Rollhebel wurde um 180° versetzt und sie laufen auf einer gemeinsamen Welle zusammen, mit der Umlenkung des Nickservos. Um ein Axialspiel zu vermeiden, sind verschiedene Distanzscheiben beigefügt. Dieser Arbeitsschritt wird in der Anleitung nicht beschrieben, aber aufgrund de übrigen – unterschiedlichen Distanzschieben kommt man recht schnell auf deren Einsatzzweck.
Wie oben schon beschrieben kann auf eine TS-Führung verzichtet werden. Mischhebel, Paddelwippe sowie der Pitchkompensator sind aus Alu, allein die TS-Mitnehmer sind aus Kunststoff. Der Aufbau des kompletten Rotorkopfs verläuft unspektakulär. Die Kugelkopfe und –Pfannen passen perfekt.
Die extrem leichten CFK Paddel versprechen eine hohe Agilität des Modells. Sie werden zuerst auf die Paddelstange aufgeschraubt und danach mit 2 Schrauben verdrehungsfest fixiert.
Dem Bausatz liegen graue 70 Shore Dämpfer als auch schwarze 90 Shore Kopfdämpfer bei. Die schwarzen 90 Shore Kopfdämpfern sollten für den Einsatz ab 2000 U/min eingesetzt werden, bieten sie zusammen mit der Führungshülse, den CFK Blättern und den Alu Blatthaltern doch keine Eigendämpfung mehr!
Die CFK-Hauptrotorblätter wiegen 128g, der Unterschied zwischen den beiden Blättern betrug gerade mal 0,05 Gramm! Auch der Schwerpunkt war exakt gleich.
Elektronik
Das beiliegende linear BEC ist nun für einen Dauerstrom von 6A ausgelegt und liefert 5.8 Volt Spannung. Dies reicht vollkommen, um die Komponenten zu versorgen. Zusammen mit dem BEC wir noch ein Spannungswandler für den Heckservo mitgeliefert, so ist es möglich die Spannung auf 5.1 Volt zu reduzieren. Der lineare BEC wird über einen ebenfalls mitgelieferten 2s Akku betrieben. Am BEC wird die aktuelle Spannungslage über LEDs angezeigt. Ebenfalls verfügt er über einen Ein- Ausschalter.
650L (1220KV) heißt der neue Power Motor für die 600er Serie. Er kann für 3-6s Akkus eingesetzt werden und soll laut Hersteller kurzzeitig bis zu 2000W liefern können, wiegt stolze 400 Gramm und ist mit einer 4mm Welle ausgestattet. Geliefert wird er mit einem 14er und 15er Zahnrad. Align verspricht 30% mehr Drehmoment durch den Einsatz dieses Motors. Und in der Tat konnte der Motor im Flug überzeigen, aber dazu später mehr.
Der Regler ist nun für einen Einsatz von 100A (kurzzeitig bis zu 135A) ausgelegt, wiegt 69 Gramm und kann mit bis zu 6s betreiben werden.
Leider hat dieser Regler – wie auch die anderen seiner Art – das alte Align Leiden. Und die Regelung der Drehzahl im Govenor Mode funktioniert nicht einwandfrei. Entweder wird zu langsam oder gar nicht geregelt.
Um dies zu umgehen, hat man zwei Möglichkeiten: Man schaltet den Govenor Mode aus und programmiert entsprechend eine Graskufe, oder man verwendet einen anderen Regler, der den Govenor Mode besser unterstützt.
Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und einen Robbe Roxxy 9100-6 verbaut. Bereits mit dem 4s von Robbe konnte ich hier gute Erfahrungen sammeln.
Ein weiterer Vorteil, den dieser Regler mit sich bringt ist sein integriertes BEC. Zwar liefert er nur 3A aber dies sollte völlig ausreichen. Zur Sicherheit habe ich mich noch mal bei Robbe vergewissert, dass der Regler die nötige BEC Spannung auch liefern kann. Und bis jetzt funktioniert es ohne Probleme…
Kleiner Exkurs an dieser Stelle: Schaut man sich mal die BEC Werte auf dem Markt an, so wird man den Eindruck nicht los, dass hier ein Zahlenschlacht tobt und es manchmal um rein theoretische Werte geht. Bei gute eingestellten Servos, die mechanisch nicht anlaufen, benötigt man einfach nicht mehr. Es sei denn, beide Rotorblätter stecken schon im Boden und da ist es mir – offen gestanden – auch egal, wenn meine BEC Spannungsversorgung zusammen bricht.
Sahnehaube
Wieder einmal hat Align eine sehr gut verarbeitetet GFK-Haube geliefert. Die ansprechende Effektlackierung ist eine echte Augenweide und verspricht eine gute Lagerkennung. Der Lufteinlass ist entsprechend dimensioniert, um den Akku zu umströmen. Lediglich die Seitenteile stehen am Hauptzahnrad an. Dies ist aber nur ein Schönheitsfehler, der mit zwei Stücken Holz und einem Heißluftfön behoben werden kann. Dazu klemmt man links und rechts ein Stücken Holz in gewünschte Stärke zwischen Zahnrad und Haube. Danach erhitzt man die Haube von außen mit dem Fön (vorsichtig, damit es keine Blasen schlägt). Nach einer bestimmten Zeit kann man die Haube formen und etwas andrücken. Danach muss die Haube noch auskühlen und das Holz kann entfernt werden. Voilá! Die Haube passt nun perfekt und bringt 134 Gramm auf die Waage.
Die komplette Mechanik wurde laut Anleitung aufgebaut, dabei wurden keine Mängel oder Probleme festgestellt. In der von Align gewohnten Qualität, waren alle Bauteile vorhanden, und alles konnten passgenau verbaut werden.
Was wird noch benötigt? Um den Helikopter in die Luft zu bekommen benötigen wir noch ein paar Dinge. Für das Heck wurde ein GY-611 passend mit dem BLS-251 Servo der Firma Robbe/Futaba verwendet. Die nur 0,04 Sekunden Stellzeit des BLS-25, gepaart mit den Einstellmöglichkeiten des Gyro sollten für ein kompromissloses Heck sorgen!
Auf der Taumelscheibe wurden drei Robbe/Futaba S 9452 Digtial Coreless Servos montiert.
Als Stromquelle dient ein 6S 4800 mAh Akku von Robbe. Fehlt nur noch der Empfänger. Hier kommt der schon mehrfach bewährte R617FS von Robbe zum Einsatz.
War der Bau bis hier doch sehr unspektakulär, sollten jetzt die Probleme anfangen. Dabei handelt es sich aber nicht um Probleme, vor denen ich nicht in genau der gleichen Art auch bei anderen Helis stehe. Man hat jetzt mehrere elektronische Komponenten vor sich liegen, die alle irgendwie verbunden und funktional angeordnet werden müssen. Schön aussehen soll das auch noch, und um den ganzen noch die Kronau auf zu setzen, sollte danach auch noch der Schwerpunkt stimmen Diese Zeremonie kostet mich fast immer genau so viel Zeit, wie der Bau selbst, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Der Platz der Servos war ja schon vorgegeben, allerdings war ich beim
Einschrauben des Nickservos in den Gehäuseadapter etwas zu schnell. Dabei ist mir einer der röhrenförmigen Halter abgerissen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich zu einseitig gearbeitet habe, oder einfach nur unachtsam war. Auf jeden Fall musste ich erst mal Ersatz ordern und danach habe ich Stück für Stück die vier Schrauben über Kreuz verschraubt, diesmal ohne Probleme.
Um die Gestänge der Push Pull Anlenkung exakt parallel montieren zu können, musste ich auf Servoarme aus meinem Bestand zurückgreifen. Die mitgelieferte Scheibe ist zu klein und die Löcher des T-Servoarm minimal zu groß bzw. zu klein. Durch die Verwendung von S 9254 Kreuz-Servoarmen, konnte die Neutralstellung der Servos ideal gewählt werden.
So weit so gut, doch wohin mit dem Empfänger? Weit weg von Motor und Regler, aber doch zentral erreichbar, da dort alle Kabel hin müssen. Also ans Heck damit, doch leider sind die Servokabel etwas zu kurz und müssen verlängert werden. Über eine entsprechend vorkonfektioniertes Kabel ist dies kein Problem, jedoch sollte die Kupplung mit Schrumpfschlauch gesichert werden. Auch hat es sich hier angeboten, die Kabel vom Empfänger zum Servo zu verlegen und des Rest des Kabels in der Nähe der Servos zu verstecken, so sieht das Heck sauber aufgeräumt aus.
Das Bedienteil des Gyros wurde oben auf das Chassis geklebt, der Sensor fand direkt darunter platz. Links und rechts von der Heckaufnahme ist zur genüge Platz, um alle Kabel sicher und sauber zu verlegen.
Der Regler wurde unten auf der Bodenplatte direkt unter dem Motor montiert. Dies hat den Vorteil, dass er direkt gekühlt wird und die Anschlüsse des Akkus direkt am Lufteinlass der Haube enden. So kann das Modell bei aufgezogener Haube an- bzw. abgeschlossen werden. Über diverse Aussparungen in der Bodenplatte können die Anschlüsse für den Motor direkt in den Innenraum des Chassis verlegt werden.
Der 762 Gramm schwere Akku wird mittels Klettband auf die Akkurutsche montiert. In dieser Konstellation passte der Schwerpunkt nicht zu 100% aber im Flug machte sich dies nicht bemerkbar.
Der Bau war somit abgeschlossen, das Modell bringt nun stolze 3.467 Gramm auf die Waage, was  ein stattliches Gewicht ist und ich bin schon gespannt, wie der 650L Motor damit fertig wird.
Doch zuerst musste der Heli noch eingestellt werden, ich habe mich für 11° Pitch und eine Kopfdrehzahl von 2300 U/Min entschieden. Sicher kann der Heli auch unter 2000 U/Min geflogen werden, aber ich hatte nicht vor, gemütlich über den Platz zu schleichen.
Nun wird noch der Roxxy 9100-6 programmiert, dies geht am besten mit dem Programmer V2 ebenfalls von Robbe. Hier haben sich folgende Werte bewährt:
Timing: 15°, Acceleration: Highest, Start Power: Lowest, Response of Govenor: Highest, Governor on / off: On
Wer möchte kann noch die Anzahl der Pole, sowie die Übersetzung  des Motors einstellen. So kann man nach dem Flug über den Programmer die maximale sowie die durchschnittliche Drehzahl aus dem Regler lesen. Dies fand ich sehr hilfreich für das Fine – Tuning.
Up Up and Away
So, der Heli steht startklar vor mir und es geht zum Erstflug. Im Stand wird noch schnell die Drehzahl eingestellt und los geht es! Leicht wie eine Feder hängt der T-Rex 600 ESP an am Pitchknüppel. Zugeben, dies hat mich etwas verblüfft, habe ich doch gerade noch ein paar Kilo auf den Platz getragen… Die Empfindlichkeit des Hecks musste noch minimal korrigiert werden und danach ging es zum auf zum ersten Überflug. Obwohl ich das Modell noch keine Minute in der Luft hatte, fühlte es sich schon sehr gewohnt an. Dieses Gefühl hatte ich bei noch keinem anderen Modell. In schnell drehenden Pirouetten ging es mit maximalem Pitch nach oben, auf einen Leistungseinbruch habe ich vergeblich gewartet. Auf zum ballistischen Looping. Kurz vor Ende des Loopings machte ich mich darauf gefasst, beherzt in den Pitch zu greifen, um das Gewicht des Helis abfangen zu können, dies war aber nicht nötig. Das Modell verhielt sich absolut neutral und es war lediglich ein kleiner Ausschlag nötig um das Modell abfangen zu können. Rollen macht der Heli wie am Schnürchen, was auch nicht verwunderlich ist, den diese Masse geht ihren Weg.
Was aber nicht heißen soll, dass der Heli in irgendeiner Art träge sei. Überschläge gehen auf der Stelle und halbe seitliche Rollen über den Platz (mit entsprechendem Pitchwechsel) konnten sehr präzise geflogen werden. Besonders der sanfte Übergang zwischen positivem und negativem Pitch, sowie die Lagestabilität waren hier beeindruckend. Der T-Rex 600 ESP ist trotz seines Gewichtes ein echtes Kraftpaket.
Ein Unter oder -Überschneiden konnte ich nicht erkennen. Alle Steuerbefehle wurden exakt in atemberaubender Zeit umgesetzt. Die oben schon angedeutet Eigenstabilität des Helis macht sich besonders beim Rückenschweben bemerkbar, der Heli steht wie angewurzelt in der Luft und kann selbst nach stärkeren Steuerausschlägen einfach wieder zur Ruhe gebracht werden.
Der Gy-611 zusammen mit dem BLS-251 lässt das Heck wie angenagelt in der Luft und nach schnellen Drehungen knackig – hörbar einrasten. Schon in der Grundeinstellung war die Leistung des Hecks sehr gut, nach weiteren Optimierungen, die durch verschiedenste Einstellungen vorgenommen werden können, war das Heck ideal auf meine Bedürfnisse angepasst.
Nach 6 Minuten Flugzeit war der Akku gerade mal Handwarm und die Temperatur des Motors hielt sich auch in Grenzen (die Finger habe ich mir daran nicht verbrannt).
Wind oder Sturm das ist hier die Frage. Zusammen mit diesem Artikel ist ein Bild abgedruckt, das sehr anschaulich darstellt, bei welchem Wetter der Helikopter geflogen wurde. Manche nennen es Sturm, für andere sind es nur thermische Ablösungen und laut Wetterbericht hatte der Wind an diesem Tage zwischen 20 und 30 km/h drauf.
Warum um alles in der Welt, war ich bei dieser Wetterlage Heli fliegen? Ganz einfach: Redaktioneller Druck! Mario Bicher vom VTH Verlag wollte Bilder! Da die letzten Tage extrem schlecht waren  und die nächsten nicht besser werden sollten, gab es nur eine Möglichkeit. Und so machte ich mich – als der erste Sonnenstrahl durch die Wollen brach – auf zum Modellflugplatz. Obwohl ich mir nicht ganz sicher war, wie der Heli auf dieses Wetter regieren würde, war ich mir darüber bewusst, dass – egal wie es auch sein würde –  er genügen Power besitzt, um gegen den Wind ankämpfen zu können. Deshalb bin ich einfach mal gestartet und auch froh darüber. Denn dies brachte mir eine total neue Erkenntnis: Mit diesem Modell kann ich bei fast jedem Wind fliegen! Ziemlich unbeeindruckt ist der Heli akkurat meinen Steuerbefehlen gefolgt und aus dem Rundflug wurden sehr schnell Rollen. Ehe ich mich versah schwebte das Modell mit den Rotoblättern nach unten über dem Boden. Der Helikopter hatte mit keinem nennenswerten Einfluss des Winds zu kämpfen. Lediglich bei Loopings (sobald der Wind unter die Blätter griff) wurde das Modell mit dem Wind gerissen, was aber angesichts des Rotordruchmesser von 135 cm auch nur normal ist.
Fazit:
Der T-Rex 600 ESP ist kein leicht modifiziertes oder mit Gimmicks ausgestattetes Modell. N
Nein, es handelt sich bei diesem Modell um eine konsequente Weiterentwicklung bzw. Verbesserung. Alle Teile liegen dem Bausatz bereits in der Tuning Version bei und das Modell muss nicht mehr aufgerüstet werden. Zum Teil wurde hier auf Bauformen zurückgegriffen, die sich beim T-Rex 700 bereits bewährt haben.
Der neue Motor bringt genügend Leistung für alle Lagen, gepaart mit der Eigenstabilität sowie der einstellbaren Agilität des Modells steht es einem sehr breiten Anwenderkreis offen.
So lässt das Modell kaum noch Wünsche offen und ist im Vergleich zur „normalen“ Version preislich sehr attraktiv, da ein Nachkaufen der Tuningteile teurer kommen würde. Wer also eh vorhat, CFK Blätter auf das Modell zu schrauben und etwas beherzter über den Platz jagen möchte, für den ist das ESP Modell die richtige Wahl. Alleine der Align Regler trübt aufgrund des zuvor beschriebenen Regelverhaltens den Gesamteindruck etwas.
Mich hat das Modell komplett in seinen Bann gezogen und ich könnte mir vorstellen, dass mein T-Rex 500 demnächst grün vor Neid wird, da er das Haus nicht mehr so oft verlassen wird…
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