Testberichte und Informationen aus dem RC-Modellbau

Elektromotor

sind eine feine Sache: Sie sind leise, sie produzieren keine Abgase – und sie haben einen sehr guten Wirkungsgrad

Im Modellbaubereich werden indes in der Regel Gleichstrommotoren eingesetzt, da sie einfacher an Gleichstrom -Akkus angeschlossen werden können. Die Ansteuerung der Motoren erfolgt über sogenannte Regler/Steller.

Eingesetzt werden sowohl Bürstenmotoren wie auch bürstenlose (brushless) Motoren. Bürstenlose Motoren werden zudem noch in Innen- und Außenläufer aufgeteilt.

Innenläufer haben eine sehr hohe Drehzahl, so dass bei langsamen Modellen ein Getriebe eingesetzt werden muss.

Außenläufer dagegen wurden für niedrige Drehzahlen (wobei dies heute nicht mehr der Regelfall ist) und hohe Drehmomente entwickelt. Sie vor allem können den wohl wichtigsten Vorteil eines Elektromotors ideal ausspielen – denn anders als ein Verbrennungsmotor brauchen sie keine hohen Drehzahlen, um ihr maximales Drehmoment abzuliefern. Ein Elektromotor hat quasi schon bei 0 Umdrehungen ein enormes Drehmoment.

Der Bürstenmotor, mit welchem die Elektrofluggeschichte begann, verschwindet momentan immer mehr aus der Anwendung, da er schwerer ist als ein Brushlessmotor – und auch einen etwas geringeren Wirkungsgrad hat.

Den höheren Wirkungsgrad der Brushlessmotoren musste man in der Vergangenheit jedoch mit einem bis zu dreifach höheren Anschaffungspreis bezahlen. Inzwischen jedoch haben sich am Markt günstige Importe – beispielsweise zum China – durchgesetzt, die inklusive Regler nur noch wenige Euro kosten. Insofern lohnt die Anschaffung eines Bürstenmotors kaum mehr. Allenfalls Modelle für Einsteiger werden noch Bürstenmotoren ausgeliefert – sie liegen dann meist gratis im Baukasten.

Die Entscheidung, ob man sich für einen Innen- oder einen Außenläufer entscheidet, ist abhängig vom Modell. Oft können jedoch beide Typen eingesetzt werden. Da das Angebot an Elektromotoren in den letzten Jahre schier unübersehbar geworden ist – und gerade Einsteiger meist heillos überfordert sind – hält man sich sinnvollerweise an die Empfehlungen des Herstellers.

Wer auf diesem Gebiet experimentieren möchte sei gewarnt – solche Versuche gehen recht schnell ins Geld, da neben dem Motor meist auch noch ein neuerRegler. sowie Akku angeschafft werden muss.

Verzweifeln muss aber niemand, bieten doch die diversen Modellbauforen gute Ratschläge zu fast allen Modellen, die meist irgendjemand schon einmal geflogen hat.

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