Testberichte und Informationen aus dem RC-Modellbau

HC3-SX – Einbau, Einstellung und Optimierung

 

Titel

 

Der HC3-SX ist nicht mehr ganz neu auf dem Markt. Trotzdem besteht der Eindruck, dass noch nicht so viel über das System geschrieben worden ist. Auf der anderen Seite liest man immer wieder Fragen zur Einstellung vom HC3-SX, so dass es auf jeden Fall Wert ist, noch mal die wichtigsten Punkte mit Hinblick auf ein 3D-Setup zusammen zu fassen.

Daneben sollen auch die verschiedenen Modi des HC3-SX beschrieben werden, die über die reinen FBL-Funktionen hinausgehen. Denn der HC3-SX ist weit mehr als eine Flughilfe für Anfänger – der HC3-SX ist zunächst mal ein hervorragendes FBL- oder Rigid-System.

Inzwischen wird ein Rebranding auf ‚bavarianDemon 3SX‘ durchgeführt. Ich habe den HC3-SX über Jahre verbaut und von Heli-zu-Heli umgebaut, so dass ich meine Erfahrungen auf den HC3sX (Firmware V117) beziehe und die ScreenShots der PC-SW 5.2 verwende. Alle diese Erklärungen und Empfehlungen sind auch für den ‚bavarianDemon 3SX‘ anwendbar. Weiterentwicklung ist natürlich gewünscht, so dass sicherlich mal der eine oder andere Parameter verschwindet oder hinzukommt – lassen wir uns überraschen.

Damit das System wie gewünscht funktioniert, sind verschiedene Dinge zu beachten.

  • Systemeinbau
  • Verkabelung
  • Mechanische Einstellung
  • Konfiguration vom HC3-SX

Im weiteren Verlauf wird der Hubschrauber eingeflogen und die verschiedenen Modi (Rigid/Horizontal) des HC3-SX beschrieben.

Einbau

Als Erstes geht es um den Einbau. Es gilt die 90° Regel. Das heißt die Systemeinheit muss rechtwinklig in allen Achsen zum Hubschrauber montiert werden: 90° zur Rotorwelle (Quer- und Längsachse) und exakt in Flugrichtung (z.B: parallel zu den Seitenplatten). Der HC3-SX kann hierbei in allen Lagen montiert werden – z.B. auch kopfüber oder an der Seitenplatte – solange die 90° Regel beachtet wird.
Die ‚Plattform‘ für den HC3-SX sollte dabei stabil und lagestabil sein, nicht schwingen oder Vibrationen übertragen. Für Elektro-Helis hat sich das dünne Pad bewährt – dabei bleiben, das dicke bringt nix.

auf einem Rex 550

auf einem Rex 500 ESP

auf einem Rex 600 ESP

auf einem Rex 450 (auch wenn es ein HC-3Xtreme ist)

 

Außerdem sollte man darauf achten, dass man den HC3-SX möglichst entfernt von den Hochstrom-Elementen wie Motor, Regler und Lipo (Kabel) montiert. Diese Elemente erzeugen Störfelder (das macht der Regler beim Takten), die um so kritischer wirken, je näher diese an den Steuereinheiten sind. Das kann Zucken oder andere nicht nachstellbare Effekte erzielen.

Verkabelung:

Auch alle Servo- und Empfänger-Kabel sollten nicht nahe oder neben Motor, Regler oder deren Kabel (auch Lipo-Kabel) verlegt werden. Auch hier könnte nämlich der oben beschriebene Effekt auftreten. Übrigens muss das nicht so sein; aber alle die am Heli ein Zucken oder ähnliche/komische Effekte beobachten, sollten mal die Montageposition und die Verkabelung prüfen.
In diesem Zusammenhang könnte auch ein Ferritkern in dem Reglerkabel zum Empfänger/HC3-SX helfen.

HC3-SX und Empfänger hinten – Motor und Regler vorne

Zum korrekten Anschluss der Servos, Empfänger und ggf. des Regler lohnt sich ein Blick in die Anleitung. Die ist sowieso sehr kurz gehalten – aber Leute: schaut da auch mal rein. Es ist prima mit Bildern dargestellt und deckt den klassischen Anschluss ebenso ab, wie die Verwendung von Summensignal, S-Bus und Sektrum-Sateliten Empfängern. Das BEC gehört soweit möglich an den HC3-SX, denn dort hängen die stromfressenden Servos dran. Bei kleineren Helis wie ein 450er ist das wohl weniger entscheidend, aber der 500ter-Klasse würde ich das BEC immer an das HC3sX anstecken. Für ein externen BEC bietet sich der Stecker für den 4.Kopfservo an, da dieses bei 3D Helis seltenst verwendet wird.

 

Anschlussbild mit Kabelbaum (aus robbe/Captorn HC-X-Serie Manual)


ACHTUNG
: Am Stecker für den ‚Ausgang 2‘ liegt der Spannungsbus (BEC + und BEC –) nicht an. Somit ist diese Position hierfür nicht geeignet.

Anschluss mit S-Bus oder Summensignal (aus robbe/Captron HC-X-Serie Manual)

 

Konfiguration:

Wie bei jedem Paddelheli auch arbeitet man sich vom Servo her bis zu den Rotorblättern vor. Zeitlich findet die letztendliche mechanische Einstellung während der Abarbeitung des Setup-Assistenten der HC-X-Series PC-Software statt.

Wichtig ist auch wieder die 90° Regel: Hier gilt diese für das Gestänge, dass direkt zur Taumelscheibe TS führt. Das heißt soviel, dass bei Mitte am Sender-Pitch-Knüppel, das Gestänge sowohl an der TS als auch an dem Hebel, der mit diesem Gestänge direkt verbunden ist (egal ob Servo-direkt-Anlenkung oder Push-Pull), im rechten Winkel stehen. Das bedeutet dann auch, dass die TS waagrecht liegt. Allerdings muss nicht zwangsläufig der Servohebel rechtwinklig zum Servogehäuse stehen. Also, nicht täuschen lassen.

Hier Direktanlenkung am T-Rex 600 ESP (nach Umbau)

Jetzt kommt der PC oder das Notebook zum Einsatz. Sicherlich ist es lästig das Notebook dabei zu haben, aber es ist auch nur am Anfang bis die Einstellung stimmt. Dafür kann man mit dem PC-Oberfläche einfach mehr machen. Eine Smartphone-App hierfür wäre sicherlich wünschenswert – die HC-Gemeinde hofft.

Zunächst sind alle Mischer im Sender für TS und Heck zu deaktivieren. Für TS ist eine Einstellung zu wählen, die jeden Funktionskanal einzeln an dem Empfänger (und so an den HC) übergibt. Für das Heck ist der Revo/DMA-Mischer zu deaktiveren – das kann dann wieder direkt im HC eingestellt werden.

Der Anschluss des PCs ist in der Anleitung gut beschrieben. Mit einer neueren Windows Version sollte es da keine Überraschungen geben. Anstecken, kurz warten, bis der Treiber installiert ist und schon zeigt die HC-SW, dass eine Verbindung mit dem HC3sX besteht (sofern der Typ HC3Xtreme / HC3-SX im Feld auf der linken Seite unter Gerät richtig gewählt ist).
Jetzt einfach den Setup-Assistenten starten und der Reihe nach und gewissenhaft abarbeiten. Dabei schön auf die 90° Winkel achten. Die idealen Wege für Roll/Nick und Heck sind bei 80-100% auf dem HC-SW Karten. Ggf. sind die Kugeln auf den Servoarmen zu versetzen. Meine Erfahrung bei Roll/Nick mit 55% waren aber auch keinesfalls schlecht. Meine Empfehlung ist: erst mal testfliegen und erst bei Unzufriedenheit beim Flugverhalten den Schraubenzieher zücken.
Mit dem Assistenten schafft jeder ein sauberes Grundsetup.

Hier noch mein Setup vom T-Rex 600 ESP, mit Castle Phönix ICE 2 100, Scorpion 4025-1100, Graupner DES 804, Blattschmidt Ultra FBL.
(Bitte schaut Euch meine Werte nur zur Inspiration an. Diese Werte dürfen nicht ohne Test übernommen werden. Ich übernehme keine Garantie)

Achtung: nur ein Beispiel – nur zur Inspiration, nicht zur Kopie geeignet

Achtung: nur ein Beispiel – nur zur Inspiration, nicht zur Kopie geeignet

Achtung: nur ein Beispiel – nur zur Inspiration, nicht zur Kopie geeignet


Erstflug:

Wenn man – gerade für die ersten Flüge – eine eher zahme Konfiguration haben möchte, dann empfehle ich die Maximalwerte für Roll/Nick auf 6-7° und für Pitch auf 11° begrenzen (bei mittlerer Kopfdrehzahl).
Ich packe für den Erstflug übrigens noch 30% Expo auf Roll und Nick und 15% Expo auf’s Heck. Das ist meine persönliche Vorliebe und bewahrt einem vor bösen Überraschungen – so hat noch jeder Erstflug mit einem HC schwitzfrei geklappt.

Damit ist der Hubschrauber fertig für den ersten Flug bzw. dem Einstellungsflug.
Zunächst sollte man die Empfindlichkeiten für den Kopf und das Heck erfliegen, bevor man einen der Horizontalmodi verwenden will. Die Empfindlichkeiten werden von niedrigen Werten solange erhöht, bis der Heli zu schwingen, zittern oder sich zu schütteln beginnt. Als Startwert empfehle ich für die Kopf (rigid) Empfindlichkeit 50% und für das Heck bei 30% im HH-Mode. Dann den Werte wieder reduzieren, so dass er sich auch bei ruckartigen Eingaben nicht schüttelt oder schwingt. Das sind so 5-10% als Daumenwert. Diese Werte sind aus der Diagnose-Karte von der PC-Software zu lesen und bitte nicht die Werte vom Sender nehmen, denn diese sind in der Regel völlig anders als das was der HC3-SX verwendet bzw. was dort ankommt.

Am Heck ggf. noch dem DMA oder Delay für ein langsames Heckservo und das war es.
In den meisten Fällen ist damit der Heli nun sehr gut eingestellt. Also, bitte nicht unnötig an den verschiedenen Werten rumstellen. In der Regel macht man dabei mehr kaputt.

 

Fine-Tuning:

Der HC3sX basiert auf einem Regler, der verschiedene Regelzweige verwendet. PID: proportional (P-Anteil), integral (I-Anteil) und differential (D-Anteil). Während der P-Regler ein schneller Regler ist, der aber den Ziel/Soll-Werte nicht genau trifft, kann der I-Regler den Soll-Wert genau treffen. Leider ist der I-Regler langsam. Der D-Regler ist eine Art Regler-Beschleuniger, den ich nur mit sehr viel Vorsicht einsetzen würde.

Somit kann man auch gut erkennen, welcher Anteil ggf. zu hoch ist:

  • P-Anteil zu hoch ……zeigt sich durch Schwingen mit hoher Frequenz, also eher ein Zittern
  • I-Anteil zu hoch …… zeigt sich durch Schwingen mit niederer Frequenz
Bitte nicht alle Parameter verstellen. In der Regel verstellt man in der Reihenfolge Rigid-Karte:

  • Voreinstellung Empfindlichkeit
  • Nick-Filter
  • P-Anteil
  • ggf. Wendigkeit / Direktanteil kann man aber auch gute mit D/R – Expo am Sender verstellen

 

Heckkreisel-Karte:

  • Voreinstellung Empfindlichkeit
  • ServoWeg (ist beim Kopf in der Mischer-Karte)
  • P-Anteil
  • Delay
  • DMA / Revo-Mix
  • ggf. Wendigkeit / Direktanteil kann man aber auch gute mit D/R – Expo am Sender verstellen
Bei Hc3sX kann man den P- und D-Anteil getrennt einstellen, während der I-Anteil nur über die Gesamtempfindlichkeit mit den anderen Werten (P und D) verstellt wird. Zittert also der Heli, erst mal nur den P-Anteil reduzieren. Schwingt der Heli, dann die Gesamtempfindlichkeit reduzieren und ggf. anschließend den P-Anteil noch mal hochziehen. Diese Hinweise gelten sowohl für das Heck wie die Kopf/Rigid-Empfindlichkeit. Wenn sich der Heli schüttelt, kann es auch sein, dass es reicht, wenn man die Roll-Empfindlichkeit reduziert. Es ist sowieso sinnvoll, wenn die Roll-Empfindlichkeit 1-2 Punkte unter der Nick-Empfindlichkeit liegt. Übrigens hängen die Werte der Kopf-Gesamt-Empfindlichkeit und die Roll/Nick-Empfindlichkeit zusammen. Es ist also egal, ob man Kopf-Gesamt 50% mit bei Roll/Nick jeweils 20 (macht 10) oder Kopf-Gesamt 100% mit Roll/Nick jeweils 10 (macht 10) hat.
Bitte beachtet, dass ein Heli verschiedene Regelkreis beinhaltet (FBL, Motor-Regler, Servo) und verschiedene Dämpfungsglieder (Kopf, Gestänge, Heckabtrieb, ..) enthält. All das wirkt zusammen und so passieren auch Sonderfälle. Nickt z.B. der Heli, kann auch der P-Anteil zu hoch sein, wenn der Kopf weich gedämpft ist. ….. Auch können mechanische Definzite oder sich beeinflussende Regelkreise (FBL/Motor) ein spannendes Verhalten erzeugen. Da hilft nur probieren – z.B: mit Real-Time Tuning
Wenn ich die Diskussionen in den Foren verfolge, dann habe ich den Eindruck, dass diese Möglichkeit zu wenig verwendet wird. Dabei ist das ganz einfach.

  • Zunächst erfliegt man die richtige Heckempfindlichkeit.
  • Diese trägt man dann unter ‚Voreinstellung Empfindlichkeit‘ in der Heckkreisel-Karte ein.
  • Im Sender ist idealerweise nun die Heckkreisel-Empfindlichkeit (meist Kanal 6) auf einen Analogregler gelegt.
  • Auf der RealTime-Tuning Karte wird der Paramter ausgewählt, der optimiert werden soll.
  • Auf der linken Seite in der RealTime-Karte ist ein kleines Fenster in dem der nun tatsächliche Werte für den gewählten Parameter angezeigt wird. Verstellt man den Analogregler kann man die Veränderung der Werte beobachten.
  • Jetzt geht es auf den Startplatz und es wird der optimale Werte erflogen. Das sollte nur einen Flug für diesen Parameter bedürfen.
  • Den erflogenen Parameter in der jeweiligen Karte (Heckkreisel/Rigid) eintragen.Ggf. für weitere Parameter durchführen.
  • Dann wieder ‚RealTime-Tuning‘ deaktivieren.

Bitte nicht ohne Not alle möglichen Parameter verstellen. Da kann man viel kaputt machen. Es ist aber auf jeden Fall eine geniale Möglichkeit das System zu optimieren.

 

Bis hierher kann man alle Angaben und Hinweise auch für den HC3Xtreme verwenden. Die Rigid-Steuerung ist die gleiche und somit die Bedienung und das Verhalten auch. Aber für den HC3-SX geht es jetzt weiter.

 

Nur beim HC3-SX:    die verschiedenen Horizontal-Modi:

Prima – der Hubschrauber fliegt nun bestens. Jetzt gilt es die Horizontal-Modi zu besprechen. Es gibt hiervon 2 Gruppen: Horizontal- und 3D-Optionen:

Horizontal-Optionen (Schwebe&Scale / norm&inv):
Diese sind für Einsteiger und Umsteiger vom Helifliegen und für Scale-Piloten.

3D-Optionen (acro / geht in normal):
Diese sind für fortgeschrittene Helipiloten geeignet
Mit der automatischen und Lage-korrekten Pitch-Zumischung bietet der HC3sX eine einzigartige Rettungsfunktion an, die ein entspanntes Fliegen bzw. Üben garantiert.

Um die Funktion zu aktivieren wird die zuerst erflogene Kopf (Rigid) Empfindlichkeit in der Rigid-Karte auf den Schieber ‚Voreinstellung Empfindlichkeit‘ übertragen. Anschließend auf der Horizontal-Karte ‚Horizontal‘ und dann den entsprechenden Horizontal-Modus auswählen.
Ab jetzt wird der ‚Kopf-Kanal‘ (siehe Diagnose-Karte) für die Einstellung des Horizontal Modus verwendet. Bitte auch immer eine Kontrolle in der Diagnose-Karte des eingestellten Wertes durchführen. Ist der Reiter in der Mitte, ist die gewählte Funktion deaktiviert (ohne Wirkung).

Schwebe&Scale:

Mit dieser Funktion wird der Heli automatisch in eine waagrechte Fluglage gebracht, wenn an dem TS-Knüppel nicht gesteuert wird – wenn man den Knüppel z.B. losläßt. Das ist ideal wenn man noch nicht so viel Übung mit dem Helifliegen hat. Auch ein Scale-Heli kann damit schön durch die Luft gleiten, denn es werden keine Microbewegungen an den Knüppeln auf den Heli übertragen.
Mit der Empfindlichkeit bestimmt man die manuelle Übersteuerbarkeit mittels des TS-Knüppel und die Wirkung der waagrecht-Ausrichtung. In der Regel wird diese Option ständig aktiviert geflogen. Die Polarität (pos/neg) spielt keine Rolle.
Meine Empfehlung: Ideal beim Schweben-lernen und beim Erlernen von Achten und Kreisen.

norm&inv:

Mit dieser Funktion wird der Heli automatisch in eine waagrechte Fluglage gebracht, wenn an dem TS-Knüppel nicht gesteuert wird. Im Gegensatz zu ‚Schwebe&Scale‘ ist diese Option auch für Kopfüberflüge (Rückenflug) geeignet. Für intensives 3D-Fliegen ist diese Option nicht geeignet – da bitte Option ‚acro‘ verwenden.
Mit der Empfindlichkeit bestimmt man die manuelle Übersteuerbarkeit mittels des TS-Knüppel und die Wirkung der waagrecht-Ausrichtung. In der Regel wird diese Option ständig aktiviert geflogen. Die Polarität (pos/neg) spielt keine Rolle.
Meine Empfehlung: Ich würde lieber gleich auf ‚acro‘ umsteigen

acro:

Diese Funktion ist für hartes 3D geeignet. In der Regel ist die Funktion auf einen Moment-Schalter am Sender gelegt – Nur bei Bedarf wird dann durch Betätigung des Schalters der Heli gerettet.
Wird die Option ‚arco mit Pitch‘ gewählt, dann wird der Heli bei der Rettung auch vollautomatisch nach oben getrieben. Das funktioniert in Normal- als auch in Rücken-Fluglage.
Dies stellt die einzigartige Rettungsfunktion des HC3-SX dar.
Mit der Empfindlichkeit bestimmt man die manuelle Übersteuerbarkeit mittels der Knüppel und die Wirkung der waagrecht-Ausrichtung. Mit der Polarität kann man auswählen, ob ‚acro mit Pitch‘ (negativer Empf-Wert) oder ‚acro ohne Pitch‘ (positiver Empf-Wert) wünscht.
Meine Empfehlung: Ideal wenn man den Heli sicher aus der Rückenlage zurückbekommt.

geht in normal:

Auch diese Funktion ist für hartes 3D geeignet. In der Regel ist die Funktion auf einen Moment-Schalter am Sender gelegt – Nur bei Bedarf wird dann durch Betätigung des Schalters der Heli gerettet. Hierbei wird der Heli bei einer Rettung immer in die Normalfluglage gebracht – egal wie die momentane Fluglage ist.
Auch diese Rettungs-Option kann mit der automatischen Pitch-Zumischung kombiniert werden so dass der Heli hierbei in Normal-Fluglage vollautomatisch nach oben getrieben.
Dies stellt die einzigartige Rettungsfunktion des HC3sX dar.
Mit der Empfindlichkeit bestimmt man die manuelle Übersteuerbarkeit mittels der Knüppel und die Wirkung der waagrecht-Ausrichtung. Mit der Polarität kann man auswählen, ob ‚geht in normal mit Pitch‘ (negativer Empf-Wert) oder ‚geht in normal ohne Pitch‘ (positiver Empf-Wert) wünscht.
Meine Empfehlung: Ideal für 3D-Einstieg, wenn man aus der Rückenlage noch nicht sicher zurückkommt.

Meine Empfehlung zur Wahl des passenden Modus:

Einsteiger und Umsteiger empfehle ich die Horizontal-Option ‚Schwebe&Scale‘. Mit der automatischen Horizontalausrichtung wird der Heli sehr schnell abgefangen, denn diese Option ist ja ständig aktiv.
Erst wenn man einen Heli auch in größerer Höhe (über 10m) sicher fliegen kann, kann man auf die 3D-Optionen (mit Pitch) umsteigen, denn dann bekommt man den Heli wieder sicher runter. Dann würde ich auch immer die Option ‚mit Pitch‘ wählen, denn der HC3-SX rettet den Heli zuverlässig aus einer beliebigen, ausweglosen Fluglage in eine sichere Fluglage.

Die Einstellungen auch hierbei in der Diagnose-Karte überprüfen: Und jetzt ab auf das Flugfeld .

 

 

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